Ein Leben retten. Jemandem die Chance geben, Träume zu erfüllen, Ziele zu erreichen und im Kreis von Familie und Freunden glücklich zu sein. Und das Beste daran: Lebensretter werden ist ganz einfach!Jedes Jahr erkranken in Deutschland gut 11.000 Menschen an Leukämie (Blutkrebs), darunter 500-600 Kinder. Um ihnen das Leben zu retten, bedarf es der Hilfe anderer Menschen, die bereit sind, Knochenmark oder Blutstammzellen zu spenden.

Werden auch Sie zum Lebensretter und registrieren Sie sich als Spender! Oder sind Sie vielleicht sogar schon registriert? Sie können die Aktion gerne auch teilen, um mehr Menschen auf die Wichtigkeit einer Spende aufmerksam zu machen!

Warum sind Knochenmarkspenden und Stammzellspenden so wichtig?

Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk biologischer Regelkreisläufe: Unser Knochenmark, das sich in allen großen Knochen wie Beckenkamm, Brustbein und Rippen befindet, bildet sogenannte Stammzellen. Aus diesen entwickeln sich alle Zellen unseres Blutes und unseres Immunsystems. Da diese jedoch nur eine begrenzte Lebensdauer haben, werden immer wieder neue Stammzellen nachgebildet – und zwar ein Leben lang.

Durch Leukämie, aber auch Lymphdrüsenkrebs, Anämien (Blutbildungsstörungen), einige Stoffwechselerkrankungen und angeborene Immundefekte wird dieser Kreislauf gestört – und das ist für die Betroffenen lebensbedrohlich. Rettung bietet in solchen Fällen die Transplantation intakter Stammzellen eines Spenders.

Im folgenden Text können Sie erfahren:

Knochenmarkspende vs. Stammzellenspende?

Lassen Sie sich von den Begrifflichkeiten nicht verwirren: In 80% der Fälle erfolgt eine Blutstammzellenspende, also die Entnahme von Stammzellen aus der Blutbahn des Spenders. Alternativ erfolgt eine Knochenmarkspende, bei der Knochenmark aus dem Beckenknochen des Spenders entnommen wird. Da der Begriff ‚Knochenmarkspende‘ älter und bekannter ist, wird er oft als Oberbegriff für beide Verfahren verwendet – siehe bspw. das sog. Knochenmarkregister. Eine dritte Option ist die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut direkt nach der Geburt eines Kindes, die allerdings nur geringe Mengen ergibt und daher selten zum Einsatz kommt.

Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Stammzellen des Spenders mit denen des Empfängers fast vollständig übereinstimmen. Stammzellen sind jedoch hochkomplexe Gebilde und so gleicht die Suche nach passenden Spendern oft der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Aber: Je größer die Zahl der potentiellen Spender, desto größer die Wahrscheinlichkeit für ein Match – und genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich registrieren lassen!

Warum ist ein passendes Match so schwer zu finden? Stammzellen verfügen über HLA-Gewebemerkmale (Humane Leukozyten-Antigene), die sie einzigartig machen. Anhand der HLA-Strukturen unterscheidet das Immunsystem zwischen eigenem und fremdem Gewebe. ‚Fremdes‘ Gewebe wird dabei als potentiell gefährlicher Eindringling behandelt – Stammzellen ohne perfektes HLA-Match würden also abgestoßen, die Spende würde scheitern.

Die 5 wichtigsten HLA-Merkmale befinden sich auf einem einzigen Chromosom und bilden den sog. Haplotyp. Jedes dieser 5 Merkmale tritt in vielen Varianten auf (teilweise mehr als 100!) – die Kombinationsmöglichkeiten sind also nahezu unendlich. Bei nahen Blutsverwandten, insbesondere bei leiblichen Geschwistern liegt die Chance für ein Match bei 25% – bei allen anderen ist sie deutlich niedriger.

In Deutschland werden alle Menschen, die sich als Spender registrieren, im sog. Knochenmarkregister erfasst, d.h. in der Datenbank des ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gemeinnützige GmbH). Aktuell sind mehr als fünf Millionen Spendenwillige verzeichnet.

Dank dieser Datenbank findet sich für die jährlich ca. 3.000 Stammzellentransplantationen, die in Deutschland durchgeführt werden, in drei von vier Fällen innerhalb von drei Monaten ein passender Spender. Die OP verläuft mittlerweile in über 80% der Fälle erfolgreich: Der Empfänger erhält die Chance auf ein erfülltes Leben und der Spender wird zum Lebensretter!

Wie die Registrierung funktioniert und was geschieht, wenn man sich im Bedarfsfall an Sie wendet, erläutern wir im folgenden Abschnitt.

Ablauf des Registrierens im Stammzellspenderegister

Wenn Sie sich als potenzieller Spender registrieren lassen möchten, können Sie dies auf verschiedenen Wegen tun:

  • bei einer Spenderdatei in Ihrer Nähe (Das Knochenmarkregister besteht aus einem Verbund von Spenderdateien, die von verschiedenen Institutionen getragen werden. Eine Übersicht nach Städten finden Sie hier: https://www.zkrd.de/de/adressen/),
  • bei einer Typisierungsaktion, die von einer dieser Institutionen durchgeführt wird,
  • online bei jeder dieser 26 Spenderdateien
  • bei einer Blutspende/ bei einer Plasmaspende
  • ggf. bei Ihrem Hausarzt (wenn dieser mit einer der 26 Dateien in Deutschland unter Dachverband ZKRD zusammenarbeitet)

Einverständniserklärung

Sie werden persönlich oder per Post zunächst über alle Einzelheiten der Aufnahme ins Stammzellenregister aufgeklärt. Danach geben Sie schriftlich Ihr Einverständnis zur Registrierung Ihrer Daten. Diese Erklärung ist nicht lebenslänglich bindend, Sie können also jederzeit zurücktreten, wenn Sie es sich anders überlegen.

Abgabe und Speicherung der Probe

Damit Ihre Spende registriert werden kann, müssen die charakteristischen Merkmale Ihrer Stammzellen bestimmt werden. Diese sog. Typisierung erfolgt in zwei Schritten. Die für die Erst-Typisierung erforderliche Probe entnimmt man durch:

  • einen Abstrich von der Wangenschleimhaut mit einem Tupfer oder
  • eine Blutabnahme.

Bei der Online-Registrierung erhalten Sie das Registrierungs-Kit per Post zugeschickt. So können Sie den Abstrich zu Hause durchführen und die Probe anschließend einsenden. Das Labor bestimmt Ihre Gewebemerkmale und speichert diese erste Typisierung bei der Spenderdatei. Diese wiederum übermittelt Ihre Daten anonym an das ZKRD, wo sie beständig mit denen der Patienten verglichen werden.

Die “zweite Typisierung”, die eigentlich eher einen Bestätigungstest der ersten Typisierung darstellt, wird erst vorgenommen, wenn Sie als potentieller Spender für einen Patienten identifiziert wurden und sich nach eingehender Beratung dafür entschieden haben, die Spende durchzuführen. Mit dieser Feintypisierung wird festgestellt, ob Sie tatsächlich infrage kommen, oder es doch noch Abweichungen gibt.

Datensicherheit

Ihre Daten werden anonymisiert beim ZKRD gespeichert. Sie bleiben automatisch bis zu Ihrem 61. Lebensjahr registriert, es sei denn, Sie widerrufen Ihre Spendenbereitschaft. Wenn Sie umziehen, sollten Sie der Spenderdatei die neue Anschrift mitteilen, damit man Sie im Bedarfsfall problemlos kontaktieren kann.

Ablauf der Stammzellspende

Das Knochenmarkregister des ZKRD sammelt die anonymisierten Informationen der potentiellen Spender und bietet den Ärzten die Möglichkeit zum Abgleich von Spender- und Empfängerdaten. Ein Stammzellen-Match zu finden, ist wie gesagt schwierig und daher werden nur 1% der registrierten Spender tatsächlich kontaktiert.

Wenn sich ein Match findet, erhalten die potentiellen Spender eine Einladung zu einem Beratungs- und Untersuchungstermin geladen.

Vorgespräch: Information und Zustimmung zur Spende

Einem anderen Menschen das Leben retten zu können, ist eine große Sache – nicht nur für den Empfänger der Spende, sondern auch für Sie als Spender.

Zum einen gilt es sicherzustellen, dass Sie die Spende ohne Beeinträchtigung der eigenen Gesundheit durchführen können. Dazu wird ein ambulanter Gesundheitscheck inkl. Blutuntersuchung, Lungentest und Belastungs-EKG durchgeführt.

Zum anderen ist es wichtig, dass Sie die Entscheidung für die Spende bewusst und gut informiert treffen. Deshalb gibt es ein ausführliches Beratungsgespräch, um alle Ihre Fragen zu beantworten. Bei der Wahl der Spendenmethode (periphere Stammzellenspende oder Knochenmarkspende) wird selbstverständlich auch Ihr Wunsch berücksichtigt.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Spende durchzuführen, erklären Sie schriftlich Ihre Zustimmung.

Typisierung

Die erste Typisierung

Die erste Typisierung erfolgt bereits bei der Registrierung als potentieller Spender. Dabei werden die grundlegenden Merkmale Ihrer Stammzellen erfasst und anonymisiert im Knochenmarkregister gespeichert.

Die zweite und dritte Typisierung

Wenn Sie als möglicher Spender identifiziert wurden und Ihre Zustimmung zu einer Spende erklärt haben, wird man Ihnen Blut abnehmen. In einer Laboruntersuchung erfolgt die sog. Bestätigungstypisierung, um zu überprüfen, ob Ihre Stammzellen wirklich hundertprozentig zu dem betreffenden Patienten passen. Zudem wird Ihr Blut auf mögliche Infektionserreger wie Hepatitis-Viren oder HIV untersucht.

Erste Möglichkeit: Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut

Ungefähr 80% der Stammzellenspenden werden heute aus der Blutbahn entnommen. Diese Möglichkeit hat die klassische Knochenmarkspende weitgehend abgelöst und ist für den Spender deutlich schonender, da kein chirurgischer Eingriff erforderlich ist.

Erhöhung der Stammzellen im Blut

Um die Menge der Stammzellen im Blut zu erhöhen, wird Ihnen zunächst über eine Dauer von 4-5 Tagen ein Hormon mit dem Wachstumsfaktor G-CSF injiziert. Dieser Wachstumsfaktor ist im menschlichen Körper auch natürlich vorhanden und wird bspw. bei Infektionen ausgeschüttet. Er regt das Knochenmark an, mehr Stammzellen zu produzieren, die dann in das Blut übergehen.

„Stammzellapherese“

Wenn dann genügend Stammzellen im Blut vorhanden sind, werden diese über durch die sog. Stammzellapharese herausgefiltert. Ähnlich wie bei einer Dialyse werden Ihre Arme mit zwei Venenkathetern versehen, mittels derer Ihr Blut durch einen Zellseparator geleitet und wieder zurückgeführt wird.

Diese Prozedur dauert ca. 4-8 Stunden. In seltenen Fällen ist eine Wiederholung am nächsten Tag nötig, um genügend Stammzellen zu gewinnen.

Während der Stammzellapharese liegen Sie bequem im Bett und können den einen Arm frei bewegen; Ihr Wohlergehen wird durchgehend überwacht. Die anschließende Schonungsphase können Sie zuhause genießen, ein Krankenhausaufenthalt ist in der Regel nicht erforderlich.

Zweite Möglichkeit: Entnahme von Stammzellen durch Punktion des Beckens

Die traditionelle Methode der Stammzelltransplantation durch die Übertragung von rotem Knochenmark kommt nur noch in ca. 20% der Fälle zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem das Knochenmark des Spenders aus dem Beckenkamm entnommen wird.

Vorbereitende Eigenblut-Entnahme

Bei der Knochenmarkspende werden 0,5 – 1,5 Liter Knochenmarkblut entnommen. Um diesen Blutverlust ausgleichen zu können, wird Ihnen 2-3 Wochen vor dem Eingriff Blut abgenommen. Während der Operation können Sie dann Ihr eigenes Blut als Blutkonserve zurückerhalten.

Punktion des Beckens

Die Punktion des Beckens dauert gut eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Chirurg setzt am hinteren Beckenknochen zwei kleine Einschnitte und entnimmt mit Punktionsnadeln aus beiden Beckenknochen ca. 5% des Knochenmarks als Knochenmarks-Blut-Gemisch. Die Einschnitte müssen oft nicht einmal genäht werden und verheilen in der Regel sehr schnell; das entnommene Knochenmark wird in 2-4 Wochen wieder vollständig nachgebildet.

Bei diesem Eingriff ist mit einem ca. 3-tägigen Krankenhausaufenthalt zu rechnen. Anschließend werden Sie in der Regel für einige Tage krankgeschrieben, so dass Sie sich gut erholen können.

Nach der Spende

Gesundheitliches

Wenn Sie Stammzellen oder Knochenmark spenden, müssen Sie nicht befürchten, dass Ihnen dieses anschließend fehlt: Die entnommenen Zellen werden im Zuge des Regenerationsprozesses neu gebildet, nach 2-4 Wochen sind Sie in dieser Hinsicht wieder topfit!

Unmittelbar vor oder nach dem Eingriff können jedoch kleinere Unannehmlichkeiten auftreten:

  • Stammzellenspende: Während dem vorbereitenden Spritzen des Wachstumsfaktors können grippeähnliche Symptome auftreten. Langzeitnebenwirkungen sind jedoch nicht bekannt.
  • Knochenmarkspende: Nach der Operation kann im Bereich der Einstichstellen lokaler Wundschmerz auftreten, ähnlich wie bei einer Prellung. Auch temporäre Blutergüsse sind möglich.

Darüber hinaus besteht – wie bei jedem medizinischen Eingriff – auch bei einer Stammzellen- oder Knochenmarksspende stets ein Restrisiko, dass sich auch durch größte medizinische Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lässt. Die sorgfältige Voruntersuchung sowie die stete Überwachung und Nachsorge während des Eingriffs zielen darauf ab, dieses Risiko weitestmöglich zu minimieren.

Kontaktaufnahme

Geschafft! Nach der Stammzellen- bzw. Knochenmarkspende dürfen Sie erst einmal tief durchatmen und auch zu Recht stolz auf sich sein: Die Erfolgsrate von Stammzellentransplantationen ist mit 80% erfreulich hoch – Sie haben also höchstwahrscheinlich einem anderen Menschen das Leben gerettet!

Daumendrücken dürfen Sie aber natürlich trotzdem, wenn auch erst einmal unbekannterweise: Eine anonymisierte Rückmeldung über den Erfolg der OP erhalten Sie, wenn Sie dies möchten, frühestens 3 Monate nach dem Eingriff.

Zwei Jahre nach dem Eingriff ist es nach den deutschen Spender-Richtlinien auch möglich, dass Spender und Empfänger miteinander in Kontakt treten – zunächst in der Regel mit einem Brief, später vielleicht auch mit einem persönlichen Treffen, wenn beide Seiten dies wünschen.

Wissenswertes zu Knochenmark, Stammzellen und Knochenmarkspende (FAQs)

Was ist Knochenmark?

Knochenmark (lateinisch: Medulla ossium) befindet sich im Innern aller großen Knochen wie Beckenkamm, Rippen und Brustbein. Es ist das wichtigste blutbildende Organ des Menschen.

Knochenmark vs. Rückenmark – ist das dasselbe?

Knochenmark ist kein Rückenmark! Das Rückenmark befindet sich im Innern der Wirbelsäule, es gehört zum Nervensystem und kann nicht transplantiert werden.

Ist die Blutgruppe wichtig für die Knochenmarkspende?

Prinzipiell müssen die Blutgruppen von Spender und Empfänger nicht übereinstimmen, entscheidend sind die HLA-Gewebemerkmale. Allerdings sind bei unterschiedlichen Blutgruppen besondere Maßnahmen bei der Transplantation nötig, um eine Abstoßung der neuen Stammzellen zu verhindern.

Wer darf Stammzellen spenden?

Grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren spenden. Ausgenommen sind Schwangere und stillende Mütter, stark unter- oder übergewichtige Menschen sowie Menschen mit Diabetes, Nieren-, Schilddrüsen- oder Autoimmun- oder Geschlechtskrankheiten sowie Herz-Kreislauf-Problemen.

Welche Funktion haben die Stammzellen im menschlichen Körper?

Stammzellen werden im Knochenmark gebildet. Sie haben die Fähigkeit zu unbegrenztem Wachstum und ermöglichen zunächst die embryonale Entwicklung. Bei Erwachsenen dienen die Stammzellen der steten Erneuerung der Zellen des Blutes und des Immunsystems.

Wie lange muss ich nach der Stammzellspende warten, bis ich Blut/Plasma/Thrombozyten/Erythrozyten spenden darf? Welche Wartezeiten gelten im umgekehrten Fall?

Art der
Spende 1
Art der
Spende 2
Spenden-abstandHäufigkeit pro Jahr
StammzellenStammzellen
StammzellenKnochenmark
StammzellenVollblut
StammzellenThrombozyten
StammzellenPlasma
KnochenmarkKnochenmark
KnochenmarkStammzellen
KnochenmarkVollblut
KnochenmarkThrombozyten
KnochenmarkPlasma

Wie viel Körpergewebe wird entnommen?

Bei der Knochenmarkspende werden 0,5 – 1,5 Liter Knochenmarkblut entnommen. Bei der peripheren Blutstammzellenspende werden die Stammzellen aus dem Blut herausgefiltert, das anschließend dem Spender wieder zugeführt wird (Stammzellapherese).

Werde ich zur Spende krankgeschrieben und wie reagieren die Arbeitgeber?

Sie erhalten als Spender eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber. Erfahrungsgemäß reagieren die meisten Arbeitgeber positiv. Bei einer Blutstammzellenspende fallen Sie 1-2 Tage aus. Sollte Ihr Arbeitgeber dafür eine Krankschreibung verlangen, erhalten Sie diese vom Hausarzt.

Bei einer Knochenmarkspende sind Sie 3 Tage im Krankenhaus und werden anschließend für einige weitere Tage krankgeschrieben.

Wird bei der Aufnahme in die Spenderdateien der ZKRD gleichzeitig ein HIV-Test vorgenommen?

Bei der Registrierung werden keine separaten Tests vorgenommen. Ein HIV-Test wird erst gemacht, wenn Sie als möglicher Spender kontaktiert wurden.

Kann man mehrmals Stammzellen spenden?

Stammzellen bilden sich immer wieder nach, so dass auch mehrfach gespendet werden kann – entweder mehrfach für denselben Patienten (bspw. bei gesundheitlichen Rückfällen) oder für verschiedene Personen.

Ich bin homosexuell, darf ich mich als Stammzellspender registrieren?

Ja! Der früher geltende Ausschluss sog. Risikogruppen wurde im Dezember 2014 komplett gestrichen.

Was ist eine Familien- oder Fremdspende?

Bei einer Familienspende wird innerhalb der Verwandtschaft nach einem passenden Spender gesucht. Kann dieser nicht gefunden werden, ist auch eine Fremdspende, also die einer unbekannten Person, möglich.

Was ist, wenn ich schwanger werde oder bin?

Schwangere dürfen nicht spenden. Erst nach Ende der Schwangerschaft und der Stillzeit kommen Sie wieder als Spender infrage.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten der Ersttypisierung bei Registrierung betragen ca. 40-50,- Euro und werden von dem jeweiligen Stützpunkt getragen, der sich wiederum aus Spenden finanziert. Die Kosten der Knochenmarks- oder Stammzellenspende selbst übernimmt die Krankenkasse des zu behandelnden Patienten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Knochenmark#Knochenmarkspende

http://www.onmeda.de/g-rat/so-funktioniert-die-knochenmarkspende-3175.html

Hans Knabe, Vorstand Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, München, Juli 2014
Carlheinz Müller, Ärztlicher Leiter Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland, Juli 2014
Lambros Kordelas, Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Klinik für Knochenmarktransplantation, Universitätsklinikum Essen, Juli 2014

http://www.onmeda.de/behandlung/knochenmarktransplantation.html

Online-Informationen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS): www.dkms.de (Abrufdatum: 3.3.2015)

Knochenmarks- oder Stammzelltherapie. Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internisten e.V. (BDI): www.internisten-im-netz.de (Abrufdatum: 3.3.2015)

Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2015

Non-Hodgkin-Lymphome: Hochdosis-Chemotherapie mit Knochenmarktransplantation. Online-Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.: www.krebsgesellschaft.de (Stand: 3.3.2014)

Stammzelltransplantation. Online-Informationen der Charitè Berlin: stammzellen.charite.de (Stand: 2013)

Braun, J.: Klinikleitfaden Innere Medizin. Urban & Fischer, München 2013

Arastéh, K., et al.: Duale Reihe Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Hahn, J.M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Nürnberger, W.: Knochenmark- und Blutstammzell-Transplantation. Online-Informationen der Stefan-Morsch-Stiftung: www.stefan-morsch-stiftung.com (Stand: Juni 2011)

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Leischner, H.: BASICS Onkologie. Urban & Fischer, München 2010

https://www.dkms.de/de/faq

https://www.stammzellspenderdatei.de/stammzellspende-knochenmarkspende/ablauf-spende

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http://flexikon.doccheck.com/de/Knochenmark

https://www.dkms.de/de/content/muss-der-spender-dieselbe-blutgruppe-wie-der-patient-haben

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http://www.wissensschau.de/stammzellen/stammzellen_entwicklung_teilung.php

http://www.wissensschau.de/stammzellen/arten_von_stammzellen.php

https://www.dkms.de/de/content/werde-ich-zur-spende-krankgeschrieben-und-wie-reagieren-die-arbeitgeber

https://www.dkms.de/de/content/wird-bei-der-aufnahme-die-dkms-gleichzeitig-ein-hiv-test-vorgenommen

https://www.dkms.de/de/taxonomy/term/6/become-a-donor?page=4

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http://www.ukm-blutspende.de/index.php?id=spendehaeufigkeit

http://www.ukm-blutspende.de/index.php?id=spendehaeufigkeit