Lungenkrebs gehört neben Brust-, Prostata- und Darmkrebs zu den vier häufigsten Krebsarten in Deutschland.

Das Rauchen ist dabei immer noch Risikofaktor Nummer eins für die Entstehung von Lungenkrebs. So leicht es zu vermeiden wäre, so schwierig ist es oft für den Einzelnen, mit dem Rauchen aufzuhören. Mediziner gehen davon aus, dass nach 15 Jahren Nichtrauchen das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken dem Risiko eines Nichtrauchers entspricht. Grund genug, schon heute aufzuhören!

Im folgenden Text erfahren Sie alles über

Lungenkrebs-Arten

Das Lungenkarzinom (Lungenkrebs) wird grob in zwei Kategorien unterteilt. Diese Unterteilung basiert auf dem mikroskopischen Bild des Krebsgewebes, der sogenannten Histologie.

nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC)

Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs, in der Fachsprache als non small cell lung cancer (NSCLC) bezeichnet, macht mit 85% den Großteil der Lungenkrebsarten aus.

Je nachdem, welche Zellart des Lungengewebes vom Krebs befallen ist, unterteilen Mediziner den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs in verschiedene Arten:

  • Plattenepithelkrebs, das heißt die auskleidende Zellschicht der Lunge betreffend (mit ca. 45% häufigstes NSCLC bei Männern )
  • Adenokrebs, also Drüsengewebe der Lunge betreffend (mit ca. 40% häufigstes NSCLC bei Frauen), häufigster Typ bei Nichtrauchern. Als Sonderform des Adenokrebses tritt das bronchoalveoläre Karzinom auf. Es ähnelt im Röntgenbild sowie von den Beschwerden her einer lang andauernden Lungenentzündung. Die Krebszellen legen sich dabei wie Tapeten an die Lungenwände.
  • Großzelliger Krebs (ca. 10%)
  • Sonderform:Pancoast-Tumor: diese Krebsart sitzt an der Spitze der Lunge und löst durch die Verdrängung benachbarter Nerven-, Lymph- und Blutbahnen charakteristische Beschwerden aus (Pancoast-Syndrom).

kleinzelliger Lungenkrebs

Der kleinzellige Lungenkrebs, auch als small cell lung cancer (SCLC) bezeichnet, macht 15% der Lungenkrebse aus. Die Häufigkeit seines Auftretens nimmt generell ab.

Darüber hinaus können Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Organe zunächst Lungenkrebs imitieren.

Bestimmung der Lungenkrebsart aufgrund der Lage

Oft lassen sich Rückschlüsse über die Art des Lungenkrebses durch seine Lage in der Lunge ziehen. Der Lungenkrebs kann

  • zentral, das heißt eher zu den Hauptabgängen der Luftröhre gerichtet, oder
  • peripher, das heißt eher von der Luftröhre weg in den äußeren Bereichen des Lungengewebes, liegen.
  • sehr verstreut (diffus) in der Lunge wachsen.

Die Lage für Lungenkrebs in Zahlen:

  • 70% der Lungenkrebserkrankungen liegen zentral. Dies trifft meist auf den Plattenepithelkrebs oder den kleinzelligen Lungenkrebs zu.
  • In 25% der Fälle ist der Lungenkrebs peripher zu finden. Hier handelt es sich meist um den Adenokrebs oder als Sonderform um den Pancoast-Tumor.
  • Der bronchoalveoläre Krebs wächst als Sonderform verstreut in der Lunge. Diese Art des Wachstums macht 3% aus.

Lungenkrebs-Stadien

Unabhängig vom Bild des Lungenkrebses unter dem Mikroskop, also der Histologie, verwenden Mediziner die sogenannte TNM-Klassifikation. Diese Einteilung dient einerseits zur Einschätzung der Prognose andererseits zur Entscheidungsfindung der richtigen Behandlung.

Das T in der Klassifikation steht für Tumor und beschreibt die Größenausbreitung des Krebsgewebes in der Lunge. In der ersten Stufe sind Krebszellen im Lungenschleim nachweisbar, aber der Krebs weder im Röntgenbild noch bei direkter Untersuchung der Lunge mittels einer Kamera (Bronchoskopie) sichtbar.

Die darauf folgenden Stufen richten sich einerseits nach der Größenausbreitung von unter 3 cm bis über 7cm und andererseits nach der Ausbreitung in oder der Verdrängung von Nachbarstrukturen wie Lungenfell, Zwerchfell, Zwerchfellnerven, Herz, große Gefäße, Luftröhre, Speiseröhre, Nervengewebe etc..

Darüber hinaus wird der Grad der schon entstandenen Atelektasen, das heißt Abschnitte der Lunge, die sich unvollständig ausdehnen und so nicht am Luftaustausch teilnehmen, durch das T angegeben.

Das N beschreibt, inwieweit die umliegenden Lymphknoten und -bahnen von Krebszellen befallen sind.

Dabei können direkt der Lunge benachbarte Lymphknoten, Lymphknoten des vom Krebs nicht-betroffenen Lungenflügels, Lymphknoten zwischen Herz und Lunge, Lymphknoten bei der Aufteilung der Hauptabgänge der Luftröhre oder Lymphknoten im Hals und Schulterbereich befallen sein.

Der Buchstabe M gibt den Grad der Krebsstreuung in Nachbargewebe oder in weiter entfernte Organe (Fernmetastasierung) an.

Zu Anfang kann von der Streuung der benachbarte Lungenflügel, das Lungen- oder Herzfell betroffen sein, später ferner liegende Organe wie zum Beispiel die Leber oder das Gehirn.

In Abhängigkeit davon,  in welche TNM-Kategorie der Lungenkrebs fällt, entscheidet sich das Stadium. Das früheste Stadium wird als okkulter Lungenkrebs beschrieben, was bedeutet, dass bereits Tumorzellen im Lungenschleim nachweisbar sind, jedoch der Tumor weder im Röntgenbild noch bei einer Bronchoskopie sichtbar ist. Danach folgen die Stadien 0 bis IV. Je größer der Lungenkrebs, je mehr Lymphknoten vom Lungenkrebs befallen sind und je weiter die Streuung fortgeschritten ist, desto höher das Stadium des Lungenkrebses.

Da der kleinzellige Lungenkrebs zum Zeitpunkt des Entdeckens meist schon gestreut hat, wird er eingeteilt in

  • very limited disease, das heißt auf eine Brustkorbhälfte beschränkt (5%)
  • limited disease, das heißt auf den Brustkorb insgesamt beschränkt (20%) und
  • extensive disease, das heißt über den Brustkorb hinaus ausgebreitet (75%).

Einfluss von Lungenkrebs auf andere Krankheiten

Lungenkrebs kann andere Krankheiten begünstigen:

  • Entzündung der Herzinnenhaut ( Endomyocarditis eosinophilica) – die Herzinnenhaut und manchmal der Herzmuskel entzünden sich, ohne, dass eine Infektion vorliegt, es kommt zu Fieber, Herzrasen und allgemeinem Krankheitsgefühl
  • Lungenentzündung – durch Verengung der Lungenwege kann eine Lungenentzündung begünstigt werden
  • Infektionen mit Bakterien, die mit den Tuberkulose-Bakterien verwandt sind – sie lösen Infektionen on Weichteil, Knochen, Haut oder Lunge aus

Gerade der kleinzellige Lungenkrebs kann viele verschiedene Erkrankungen imitieren, dies wird in der Fachsprache als paraneoplastische Syndrome bezeichnet:

  • Zu viel Kortison im Blut (Morbus Cushing) – durch Bildung des Hormons ACTH wird in der Nebenniere zu viel Kortison ausgeschüttet, was zum Morbus Cushing führt – gleichzeitig kann die Kortison-Ausschüttung durch Metastasen des Lungenkrebses in der Nebenierenrinde gestört sein, was zu einem Mangel an Kortison führt
  • Brustdrüsenvergrößerung des Mannes – durch Östrogenbildung des Lungenkrebses kann es zur so genannten Gynäkomastie kommen, die Brust bei Männern vergrößert sich
  • Wasserverhalt in der Niere – durch die Ausschüttung von dem Hormon ADH (Antidiuretisches Hormon) wird in der Niere weniger Wasser ausgeschieden und ein scheinbarer Natriummangel hervorgerufen (Schwartz-Bartter-Syndrom), Appetitlosigkeit, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Persönlichkeitsveränderunegn können die Folge sein

Folgen und Folgeerkrankungen bei Lungenkrebs

Als Folgen des Lungenkrebses ist in fortgeschrittenen Stadien vor allem die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) zu nennen.

Lungenkrebs streut bevorzugt Krebszellen in

  • die Leber
  • das Gehirn
  • die Nebennieren sowie
  • das Skelett.

Dies kann zu ganz unterschiedlichen Beschwerden führen. In Endstadien können Tochtergeschwülste zum Tode führen.

Lungenkrebs kann darüber hinaus an seinem Entstehungsort zu Ergüssen führen,

  • einerseits in der Lunge selbst (Lungenödem),
  • andererseits in dem Raum zwischen Lungenfell und Rippenfell (Pleuraerguss).

Nicht selten löst Lungenkrebs einen Verschluss von den die Lunge versorgenden Blutbahnen (Lungenembolie) aus, was tödlich sein kann.

Begleitsymptome von Lungenkrebs

Vor allem der kleinzellige Lungenkrebs kann sogenannte paraneoplastische Syndrome auslösen. Dazu zählen

  • Hormonstörungen (Cushing-Syndrom, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)
  • Unterzuckerungen (Hypoglykämie)
  • Nerven- und Muskelstörungen(Lambert-Eaton Syndrom (erschwertes Treppensteigen, Doppelbilder, Hängelid), Kleinhirndegeneration, Polymyositis und Dermatomyositis)
  • die Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromboseneigung)
  • ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut (Hyperkalziämie).

Lungenkrebs-Risiko

Lungenkrebs-Risikofaktor Alter

Lungenkrebs tritt am häufigsten bei den 55- bis 60-jährigen auf, nur circa 5% der Lungenkrebserkrankungen werden bei den unter 40-jährigen beobachtet.

Lungenkrebs-Risikofaktor Geschlecht

Männer sind dreimal so häufig wie Frauen von Lungenkrebs betroffen, mit Ausnahme des Adenokrebses, an dem Frauen sechsmal häufiger als Männer erkranken. 2015 wurden 192.000 Patienten aufgrund von Lungen- und Bronchialkrebs ärztlich betreut: dabei wurden Männer deutlich häufiger aufgrund von Lungen- und Bronchial­krebs im Kranken­haus behandelt (63 %) als Frauen (37 %)

Lungenkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung (7% aller Todesursachen), aber die häufigste Krebstodesursache des Mannes. Bei Frauen steht Lungenkrebs an dritter Stelle der Krebserkrankungen, und an zweiter Stelle der Krebstodesursachen. Seit den Neunzigerjahren erkranken und sterben Frauen immer häufiger an Lungenkrebs. Bei Männern sinken die Erkrankungs- und Sterbezahlen eher. Dies führen Wissenschaftler auf eine Zunahme von weiblichen Rauchern zurück.

In den alten Bundesländern ist dagegen für Frauen das Risiko an Lungenkrebs zu versterben, zurückgegangen.Bei beiden Geschlechtern ist eine deutliche Zunahme der Adenokarzinome zu beobachten.

Das Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs, das heißt das Risiko innerhalb des Lebens an Lungenkrebs zu erkranken, liegt für Männern bei 6,8% und für Frauen bei 3,4%.

Im internationalen Vergleich sind die höchsten altersstandardisierten Erkrankungsraten für Frauen in Dänemark (circa 55 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner 2012)  und für Männer in Ungarn (circa 110 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner 2012) zu erkennen, die niedrigsten für Frauen in Litauen und Männer in Schweden.

Ursachen für Lungenkrebs

Auch wenn das Rauchen immer noch die bedeutendste Ursache für Lungenkrebs darstellt, gibt es noch weitere Faktoren, die zu einem Lungenkrebs führen können:

Genetische Faktoren als Ursache für Lungenkrebs

Mediziner wissen, dass das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken erhöht ist, wenn bereits ein Elternteil von Lungenkrebs betroffen ist. Bei Rauchern haben Wissenschaftler bestimmte Genveränderungen auf einem Chromosom für ein erhöhtes Lungenkrebs-Risiko verantwortlich machen können.

Karzinogene, also krebserregende Stoffe als Auslöser für Lungenkrebs

Rauchen als Ursache für Lungenkrebs:

Rauchen ist verantwortlich für ca. 85% der Lungenkrebs-Erkrankungen. Entscheidend ist dabei, wieviel und wie lange geraucht wurde. Dies wird durch die sog. Packyears beschrieben, also die Zahl der täglich gerauchten Packungen mal die Raucherjahre.

Lungenkrebs gehört neben Brust-, Prostata- und Darmkrebs zu den vier häufigsten Krebsarten in Deutschland.

Das Rauchen ist dabei immer noch Risikofaktor Nummer eins für die Entstehung von Lungenkrebs. So leicht es zu vermeiden wäre, so schwierig ist es oft für den Einzelnen, mit dem Rauchen aufzuhören. Mediziner gehen davon aus, dass nach 15 Jahren Nichtrauchen das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken dem Risiko eines Nichtrauchers entspricht. Grund genug, schon heute aufzuhören!

Im folgenden Text erfahren Sie alles über

Lungenkrebs-Arten

Das Lungenkarzinom (Lungenkrebs) wird grob in zwei Kategorien unterteilt. Diese Unterteilung basiert auf dem mikroskopischen Bild des Krebsgewebes, der sogenannten Histologie.

nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC)

Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs, in der Fachsprache als non small cell lung cancer (NSCLC) bezeichnet, macht mit 85% den Großteil der Lungenkrebsarten aus.

Je nachdem, welche Zellart des Lungengewebes vom Krebs befallen ist, unterteilen Mediziner den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs in verschiedene Arten:

  • Plattenepithelkrebs, das heißt die auskleidende Zellschicht der Lunge betreffend (mit ca. 45% häufigstes NSCLC bei Männern )
  • Adenokrebs, also Drüsengewebe der Lunge betreffend (mit ca. 40% häufigstes NSCLC bei Frauen), häufigster Typ bei Nichtrauchern. Als Sonderform des Adenokrebses tritt das bronchoalveoläre Karzinom auf. Es ähnelt im Röntgenbild sowie von den Beschwerden her einer lang andauernden Lungenentzündung. Die Krebszellen legen sich dabei wie Tapeten an die Lungenwände.
  • Großzelliger Krebs (ca. 10%)
  • Sonderform:Pancoast-Tumor: diese Krebsart sitzt an der Spitze der Lunge und löst durch die Verdrängung benachbarter Nerven-, Lymph- und Blutbahnen charakteristische Beschwerden aus (Pancoast-Syndrom).

kleinzelliger Lungenkrebs

Der kleinzellige Lungenkrebs, auch als small cell lung cancer (SCLC) bezeichnet, macht 15% der Lungenkrebse aus. Die Häufigkeit seines Auftretens nimmt generell ab.

Darüber hinaus können Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Organe zunächst Lungenkrebs imitieren.

Bestimmung der Lungenkrebsart aufgrund der Lage

Oft lassen sich Rückschlüsse über die Art des Lungenkrebses durch seine Lage in der Lunge ziehen. Der Lungenkrebs kann

  • zentral, das heißt eher zu den Hauptabgängen der Luftröhre gerichtet, oder
  • peripher, das heißt eher von der Luftröhre weg in den äußeren Bereichen des Lungengewebes, liegen.
  • sehr verstreut (diffus) in der Lunge wachsen.

Die Lage für Lungenkrebs in Zahlen:

  • 70% der Lungenkrebserkrankungen liegen zentral. Dies trifft meist auf den Plattenepithelkrebs oder den kleinzelligen Lungenkrebs zu.
  • In 25% der Fälle ist der Lungenkrebs peripher zu finden. Hier handelt es sich meist um den Adenokrebs oder als Sonderform um den Pancoast-Tumor.
  • Der bronchoalveoläre Krebs wächst als Sonderform verstreut in der Lunge. Diese Art des Wachstums macht 3% aus.

Lungenkrebs-Stadien

Unabhängig vom Bild des Lungenkrebses unter dem Mikroskop, also der Histologie, verwenden Mediziner die sogenannte TNM-Klassifikation. Diese Einteilung dient einerseits zur Einschätzung der Prognose andererseits zur Entscheidungsfindung der richtigen Behandlung.

Das T in der Klassifikation steht für Tumor und beschreibt die Größenausbreitung des Krebsgewebes in der Lunge. In der ersten Stufe sind Krebszellen im Lungenschleim nachweisbar, aber der Krebs weder im Röntgenbild noch bei direkter Untersuchung der Lunge mittels einer Kamera (Bronchoskopie) sichtbar.

Die darauf folgenden Stufen richten sich einerseits nach der Größenausbreitung von unter 3 cm bis über 7cm und andererseits nach der Ausbreitung in oder der Verdrängung von Nachbarstrukturen wie Lungenfell, Zwerchfell, Zwerchfellnerven, Herz, große Gefäße, Luftröhre, Speiseröhre, Nervengewebe etc..

Darüber hinaus wird der Grad der schon entstandenen Atelektasen, das heißt Abschnitte der Lunge, die sich unvollständig ausdehnen und so nicht am Luftaustausch teilnehmen, durch das T angegeben.

Das N beschreibt, inwieweit die umliegenden Lymphknoten und -bahnen von Krebszellen befallen sind.

Dabei können direkt der Lunge benachbarte Lymphknoten, Lymphknoten des vom Krebs nicht-betroffenen Lungenflügels, Lymphknoten zwischen Herz und Lunge, Lymphknoten bei der Aufteilung der Hauptabgänge der Luftröhre oder Lymphknoten im Hals und Schulterbereich befallen sein.

Der Buchstabe M gibt den Grad der Krebsstreuung in Nachbargewebe oder in weiter entfernte Organe (Fernmetastasierung) an.

Zu Anfang kann von der Streuung der benachbarte Lungenflügel, das Lungen- oder Herzfell betroffen sein, später ferner liegende Organe wie zum Beispiel die Leber oder das Gehirn.

In Abhängigkeit davon,  in welche TNM-Kategorie der Lungenkrebs fällt, entscheidet sich das Stadium. Das früheste Stadium wird als okkulter Lungenkrebs beschrieben, was bedeutet, dass bereits Tumorzellen im Lungenschleim nachweisbar sind, jedoch der Tumor weder im Röntgenbild noch bei einer Bronchoskopie sichtbar ist. Danach folgen die Stadien 0 bis IV. Je größer der Lungenkrebs, je mehr Lymphknoten vom Lungenkrebs befallen sind und je weiter die Streuung fortgeschritten ist, desto höher das Stadium des Lungenkrebses.

Da der kleinzellige Lungenkrebs zum Zeitpunkt des Entdeckens meist schon gestreut hat, wird er eingeteilt in

  • very limited disease, das heißt auf eine Brustkorbhälfte beschränkt (5%)
  • limited disease, das heißt auf den Brustkorb insgesamt beschränkt (20%) und
  • extensive disease, das heißt über den Brustkorb hinaus ausgebreitet (75%).

Einfluss von Lungenkrebs auf andere Krankheiten

Lungenkrebs kann andere Krankheiten begünstigen:

  • Entzündung der Herzinnenhaut ( Endomyocarditis eosinophilica) – die Herzinnenhaut und manchmal der Herzmuskel entzünden sich, ohne, dass eine Infektion vorliegt, es kommt zu Fieber, Herzrasen und allgemeinem Krankheitsgefühl
  • Lungenentzündung – durch Verengung der Lungenwege kann eine Lungenentzündung begünstigt werden
  • Infektionen mit Bakterien, die mit den Tuberkulose-Bakterien verwandt sind – sie lösen Infektionen on Weichteil, Knochen, Haut oder Lunge aus

Gerade der kleinzellige Lungenkrebs kann viele verschiedene Erkrankungen imitieren, dies wird in der Fachsprache als paraneoplastische Syndrome bezeichnet:

  • Zu viel Kortison im Blut (Morbus Cushing) – durch Bildung des Hormons ACTH wird in der Nebenniere zu viel Kortison ausgeschüttet, was zum Morbus Cushing führt – gleichzeitig kann die Kortison-Ausschüttung durch Metastasen des Lungenkrebses in der Nebenierenrinde gestört sein, was zu einem Mangel an Kortison führt
  • Brustdrüsenvergrößerung des Mannes – durch Östrogenbildung des Lungenkrebses kann es zur so genannten Gynäkomastie kommen, die Brust bei Männern vergrößert sich
  • Wasserverhalt in der Niere – durch die Ausschüttung von dem Hormon ADH (Antidiuretisches Hormon) wird in der Niere weniger Wasser ausgeschieden und ein scheinbarer Natriummangel hervorgerufen (Schwartz-Bartter-Syndrom), Appetitlosigkeit, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Persönlichkeitsveränderunegn können die Folge sein

Folgen und Folgeerkrankungen bei Lungenkrebs

Als Folgen des Lungenkrebses ist in fortgeschrittenen Stadien vor allem die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) zu nennen.

Lungenkrebs streut bevorzugt Krebszellen in

  • die Leber
  • das Gehirn
  • die Nebennieren sowie
  • das Skelett.

Dies kann zu ganz unterschiedlichen Beschwerden führen. In Endstadien können Tochtergeschwülste zum Tode führen.

Lungenkrebs kann darüber hinaus an seinem Entstehungsort zu Ergüssen führen,

  • einerseits in der Lunge selbst (Lungenödem),
  • andererseits in dem Raum zwischen Lungenfell und Rippenfell (Pleuraerguss).

Nicht selten löst Lungenkrebs einen Verschluss von den die Lunge versorgenden Blutbahnen (Lungenembolie) aus, was tödlich sein kann.

Begleitsymptome von Lungenkrebs

Vor allem der kleinzellige Lungenkrebs kann sogenannte paraneoplastische Syndrome auslösen. Dazu zählen

  • Hormonstörungen (Cushing-Syndrom, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)
  • Unterzuckerungen (Hypoglykämie)
  • Nerven- und Muskelstörungen(Lambert-Eaton Syndrom (erschwertes Treppensteigen, Doppelbilder, Hängelid), Kleinhirndegeneration, Polymyositis und Dermatomyositis)
  • die Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromboseneigung)
  • ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut (Hyperkalziämie).

Lungenkrebs-Risiko

Lungenkrebs-Risikofaktor Alter

Lungenkrebs tritt am häufigsten bei den 55- bis 60-jährigen auf, nur circa 5% der Lungenkrebserkrankungen werden bei den unter 40-jährigen beobachtet.

Lungenkrebs-Risikofaktor Geschlecht

Männer sind dreimal so häufig wie Frauen von Lungenkrebs betroffen, mit Ausnahme des Adenokrebses, an dem Frauen sechsmal häufiger als Männer erkranken.

Lungenkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung, aber die häufigste Krebstodesursache des Mannes. Bei Frauen steht Lungenkrebs an dritter Stelle der Krebserkrankungen, und an zweiter Stelle der Krebstodesursachen. Seit den Neunzigerjahren erkranken und sterben Frauen immer häufiger an Lungenkrebs. Bei Männern sinken die Erkrankungs- und Sterbezahlen eher. Dies führen Wissenschaftler auf eine Zunahme von weiblichen Rauchern zurück.

In den alten Bundesländern ist dagegen für Frauen das Risiko an Lungenkrebs zu versterben, zurückgegangen.Bei beiden Geschlechtern ist eine deutliche Zunahme der Adenokarzinome zu beobachten.

Das Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs, das heißt das Risiko innerhalb des Lebens an Lungenkrebs zu erkranken, liegt für Männern bei 6,8% und für Frauen bei 3,4%.

Im internationalen Vergleich sind die höchsten altersstandardisierten Erkrankungsraten für Frauen in Dänemark (circa 55 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner 2012)  und für Männer in Ungarn (circa 110 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner 2012) zu erkennen, die niedrigsten für Frauen in Litauen und Männer in Schweden.

Ursachen für Lungenkrebs

Auch wenn das Rauchen immer noch die bedeutendste Ursache für Lungenkrebs darstellt, gibt es noch weitere Faktoren, die zu einem Lungenkrebs führen können:

Genetische Faktoren als Ursache für Lungenkrebs

Mediziner wissen, dass das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken erhöht ist, wenn bereits ein Elternteil von Lungenkrebs betroffen ist. Bei Rauchern haben Wissenschaftler bestimmte Genveränderungen auf einem Chromosom für ein erhöhtes Lungenkrebs-Risiko verantwortlich machen können.

Karzinogene, also krebserregende Stoffe als Auslöser für Lungenkrebs

Rauchen als Ursache für Lungenkrebs:

Rauchen ist verantwortlich für ca. 85% der Lungenkrebs-Erkrankungen. Entscheidend ist dabei, wieviel und wie lange geraucht wurde. Dies wird durch die sog. Packyears beschrieben, also die Zahl der täglich gerauchten Packungen mal die Raucherjahre.

Wussten Sie schon?

Passivrauchen erhöht das Risiko einer Erkrankung um den Faktor 2.

Berufliche Stoffe als Ursache für Lungenkrebs:

Berufsbezogene Stoffe bedingen ca. 5% der Lungenkrebs-Erkrankungen, dabei spielt Asbest bei ca. 90% der Erkrankungen durch berufsbezogene Stoffe eine Rolle. Weitere Stoffe, die in einigen Berufsfeldern eingesetzt werden:

  • Arsen
  • Chrom
  • Nickel
  • Uran
  • Radon
  • Kokereirohgase
  • Quarzstaub
  • polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
  • Dichlordiethylsulfid (Lost, Senfgas)
  • Haloether

Umweltbedingte Stoffe als Auslöser für Lungenkrebs

Auch vom Wohnort abhängige Risikofaktoren können eine Krebserkrankung verursachen:

  • Radonbelastung in Wohnungen
  • Passivrauchen
  • Industrie- und Verkehrsabgase, insbesondere Dieselabgase

Lungennarben als Ursache für Lungenkrebs:

Auch auf dem Boden von sogenannten Lungennarben kann Lungenkrebs entstehen. Lungennarben entstehen zum Beispiel nach einer durchgemachten Infektion wie Tuberkulose oder nach Verletzungen der Lunge.

Idiopathischer Lungenkrebs (ohne erkennbare Ursache)

Ohne erkennbare oder vermutbare Ursachen (idiopathisch) ausgelöster Krebs betrifft vor allem den Adenokrebs. Häufigster Typ bei Nichtrauchern.

Symptome und Anzeichen für Lungenkrebs

Der Lungenkrebs bleibt lange Zeit ein ‘stiller’ Krebs. Es gibt in den gut zu behandelnden Frühstadien keine typischen Anzeichen, sondern eher nicht-bedrohliche und gewöhnliche Symptome, sodass die meisten Lungenkrebsarten spät erkannt werden.

Husten und Schmerzen im Brustkorb als Symptom für Lungenkrebs

Meist fallen zunächst neu aufgetretener Husten, leichte Atemnot und Schmerzen im Brustkorb auf. Gerade bei Menschen, die älter als 40 Jahre sind und insbesondere bei Rauchern sollten diese Symptome schnellstmöglich beim Facharzt abgeklärt werden.

Atemnot und Abnahme der Leistungsfähigkeit als Symptom von Lungenkrebs

Nach und nach lässt die Leistungsfähigkeit nach und die Luftnot nimmt zu.

Schreitet der Krebs weiter voran, kann es zu blutigem Husten und Verdrängung von Nachbarstrukturen kommen. Schluckbeschwerden, Heiserkeit und hervortretende Halsvenen sind die Folge.

Veränderungen an Fingern und Nägeln als Symptom von Lungenkrebs

Durch die verminderte Sauerstoffaufnahme können sich Finger und Fingernägel verändern und als sogenannte Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel erscheinen. Die Fingerendglieder sind verdickt, die Fingernägel wölben sich wie bei einem Uhrglas.

Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können begleitend als B-Symptomatik auftreten.

Durch Metastasen verursachte Symptome von Lungenkrebs

Der Lungenkrebs streut bevorzugt in die Leber, das Gehirn, die Nebennieren und in Knochen. Folgen können Knochenschmerzen, Leberversagen, neurologische Symptome oder hormonelle Fehlregulationen sein.

Pancoast Syndrom als Symptom für Lungenkrebs

Der Pancoast-Tumor löst als Sonderform das Pancoast-Syndrom aus.

Dieses äußert sich in

  • Armbeschwerden, wie Gefühlsstörungen, kribbelnde und stechende Schmerzen im Arm,
  • Muskelbeschwerden bis hin zu Bewegungseinschänkungen und
  • Schwellungen durch Lymphstau
  • dem Horner-Syndrom: hier hängt ein Augenlid, die Pupille des selben Auges ist verkleinert und das Auge scheint in die Augenhöhle zu rutschen.

Wächst der Pancoast-Tumor in die Rippen ein, treten Schmerzen auf, die besonders die erste und zweite Rippe betreffen.

Lungenkrebsvorsorge

Anders als bei anderen häufigen Krebsarten wie Darmkrebs oder Brustkrebs gibt es für den Lungenkrebs kein Screening zur Früherkennung.

  • Rauchverzicht: Eine effektive Art der Vorsorge ist der Verzicht auf das Rauchen. Nach ca. 15 Jahren Rauchabstinenz kann ein ehemaliger Raucher das Risikoniveau eines Nichtrauchers erreichen.
  • Arbeitsschutz: In Berufen mit erhöhter Belastung mit Lungenkrebs-erregenden Stoffen ist ein konsequenter Arbeitsschutz wichtig.
  • Beobachtung: Sind Sie selbst über 40 Jahre und bemerken bei sich eine lang andauernde Erkältungskrankheit, die sich nicht so recht behandeln lassen will, zögern Sie nicht und lassen Sie sich vom Lungenfacharzt untersuchen. Wie bei allen Krebsarten gilt: je eher erkannt, desto besser.

Behandlung von Lungenkrebs

Die Behandlung des Lungenkrebses richtet sich zum einen nach dem Stadium des Lungenkrebses, zum anderen nach seiner Art.

Behandlung von kleinzelligem Lungenkrebs

Operation bei kleinzelligem Lungenkrebs

Der kleinzellige Lungenkrebs wird selten und nur in sehr frühen Stadien operiert. Zuvor kann eine Chemotherapie oder Bestrahlung des Krebsgewebes versucht werden, um den Krebs ansich zu verkleinern und so besser operieren zu können. Die Operation stellt jedoch keine Standard-Option in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkrebses dar.

Chemotherapie bei kleinzelligem Lungenkrebs

Generell wird bei jedem kleinzelligem Lungenkrebs eine Chemotherapie zur Behandlung versucht. Gängige und gut wirksame Chemotherapeutika sind zum Beispiel Cisplatin und Etoposid. Diese Mittel werden meist alle 3 Wochen 4-6 Mal verabreicht.

Bestrahlung bei kleinzelligem Lungenkrebs

Meist schließt sich einer Chemotherapie eine Bestrahlung des eventuell verbliebenen Tumorgewebes an.

Zur Vorsorge von Tochtergeschwülsten im Gehirn wird zusätzlich der Schädel einer Bestrahlungsbehandlung unterzogen.

Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs: Operation

Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs kann bis in gewissen Stadien, in denen nicht alle Lymphknotenstationen betroffen sind und keine Streuung in andere Organe vorliegt, mittels einer Operation geheilt werden. Eine Operation findet in Kombination mit einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie statt.

Präsentiert sich der Lungenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium werden meist nur Chemotherapie und Bestrahlungstherapie angewandt.

Behandlung mit Medikamenten, die die Zellteilung des Lungenkrebses behindern

Ist der Lungenkrebs mit einer bestimmten Gen-Veränderung ausgestattet, können zusätzlich sogenannte Tyrosinkinasehemmer eingesetzt werden, zum Beispiel Gefitinib.

Nachsorge bei Lungenkrebs

Nachsorge beim Facharzt nach Lungenkrebs

Ist die Behandlung des Lungenkrebses abgeschlossen, wird für jeden Patienten ganz individuell ein Plan zur Nachsorge entwickelt.

  • Zum einen spielt die Krankheitsverarbeitung eine Rolle,
  • zum anderen die Verhütung eines Wiederauftretens des Lungenkrebses.

Den meisten Krebsbehandlungen schließt sich eine Rehabilitation an, in der daran gearbeitet wird, die ursprüngliche Lebensqualität wiederherzustellen. Neben körperlichen Übungen zur Kräftigung können psychologische Angebote in Anspruch genommen werden.

Die Überprüfung des Behandlungserfolges erfolgt in regelmäßigen Abständen als Nachsorgeuntersuchung bei einem Facharzt (Pneumologe).

Persönliche Nachsorge nach Lungenkrebs

Das Wichtigste in der persönlichen Nachsorge ist der Verzicht auf Nikotin.

Lebenserwartung bei Lungenkrebs

Lungenkrebs gehört zu den Krebsarten mit der schlechtesten Prognose. Zwei Drittel der Lungenkrebserkankungen können bei Aufnahme in eine Klinik nicht mehr operiert werden. Das andere Drittel erweist sich teils innerhalb der Operation als nicht operabel. Daher ist ein frühes Handeln bei unspezifischen Symptomen wichtig.

  • Bei Frauen beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate 21%,
  • bei Männern 16%.

Die schlechteste Prognose hat dabei der kleinzellige Lungenkrebs. Die Zeit in der sich der kleinzellige Lungenkrebs in seiner Größe verdoppelt liegt bei 10 bis 50 Tagen.

Die beste Prognose belegt der nicht-kleinzellige Lungenkrebs mit einer Verdopplungszeit von 150 bis 300 Tagen.

Entscheidend bei der Prognose, also der Vorhersage wie sich die Lebenserwartung mit einem Lungenkrebs gestaltet, sind neben dem mikroskopischen Bild des Lungenkrebses und seines Stadiums auch der Allgemeinzustand des Erkrankten.

Prominente mit Lungenkrebs

Helmut Dietl

2015 wurde in den Medien vom Tod von Helmut Dietl  berichtet. Der Regisseur hatte bereits 2013 über seine Lungenkrebserkrankung öffentlich gesprochen. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber einer Chemotherapie und Bestrahlung hatte sich Dietl doch der Therapie unterzogen und so wohl noch ein bisschen Lebenszeit gewonnen.

Thorsten Nindel (“Zorro”)

Es begann alles beim Joggen. Thorsten Nindel, bekannt als Zorro aus der Lindenstraße, bekam plötzlich sehr schlecht Luft beim Laufen. In den darauffolgenden Wochen verschlechterte sich sein Zustand schnell. Luftnot beim Treppensteigen, Schmerzen in der Rippengegend. Dann die Diagnose: Lungenkrebs. Mit dem Leitsatz ‘Gestorben wird nicht…zumindest nicht jetzt!’ nahm Thorsten Nindel den Kampf gegen seinen Lungenkrebs auf und gewann. Das Rauchen hat er mittlerweile aufgegeben.

Fragen und Antworten

Wie hoch ist mein Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken?

  • Sind Sie Raucher/in?
  • Sind Sie über 40 Jahre alt?
  • Haben Sie beruflich mit krebserzeugenden Stoffen zu tun?
  • Gibt es in Ihrer Familie Mitglieder, die an Lungenkrebs erkrankt sind?
  • Hatten Sie bereits Lungenentzündungen oder Verletzungen an der Lunge?

Dies sind alles Fragen, die Sie sich selbst stellen können. Je mehr Fragen Sie bejahen können, desto höher könnte Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, liegen.

Aber machen Sie sich nicht verrückt. Nicht jeder, auf den diese Fragen passen, erkrankt in seinem Leben.

Ich habe Husten. Könnte es Lungenkrebs sein?

Husten tritt bei vielen Erkrankungen auf und muss zunächst nichts Bedrohliches sein. Jedoch kann er auch ein Symptom eines möglichen Lungenkrebses sein.

Sind Sie über 40 Jahre alt, womöglich Raucher, und dauert Ihr Husten länger als gewohnt an, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt und lassen Sie Ihren Husten abklären. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Quellen:

krebsdaten.de

Amboss.miamed.de

Innere Medizin von Gerd Herold und Mitarbeiter 2016

Onmeda.de

Bundesministerium für Gesundheit Stand: 2016