Meine Sohn, Elija-Noel Maria, kam mit einer Dünndarmatresie sowie einer Darmperforation (Darmdurchbruch) auf die Welt. Er musste unmittelbar nach der Geburt operiert werden. Er lag für circa zwei Wochen auf der Säuglingsintensivstation. Dort wurde er umfangreich medikamentös behandelt.

Elija-Noel musste nach der Operation für einige Tage künstlich beatmet werden. Es ging ihm gesundheitlich sehr schlecht. Sein Kreislauf hatte Schwierigkeiten, sich zu stabilisieren, weshalb Elija-Noel mit Noradrenalin behandelt wurde. Leider kam der Kreislauf auch mit diesem Medikament nicht richtig in Schwung.

Die Ärzte rieten mir deshalb zu einer Erythrozytenkonzentrat-Transfusion. Die Transfusion der roten Blutkörperchen sollte Elija-Noel helfen, leichter und besser atmen zu können. Die zusätzlichen roten Blutkörperchen halfen meinem Sohn, dass der Sauerstoff im Körper besser transportiert werden konnte. Das kam seinem gesamten Kreislauf zugute.

Elija-Noels Kreislauf und Gesundheitszustand besserten sich nach der Erythrozytenkonzentrat-Transfusion zusehends. Er konnte kurz nach der Transfusion gut selbstständig atmen und brauchte auch keinen Beatmungsschlauch mehr. Ich bin mir sicher, dass sich Elija-Noel nur deshalb so schnell und gut von der schweren Operation erholen konnte, weil er die Erythrozytenkonzentrat-Transfusion erhielt.

Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die ihr Blut, Blutbestandteile oder auch Organe spenden. Sie helfen damit anderen Menschen wirklich sehr. Danke an dieser Stelle also an alle, die mit ihrer Blut- und/oder Organspende helfen, Leben zu retten. So viele Menschen profitieren gesundheitlich durch diese wertvolle Hilfe. Danke auch im Namen meines Sohnes Elija-Noel, der so dringend auf eine dieser Blutspenden angewiesen war.

Simone Meier